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Nothing in Common

Design | Kunstarkaden | 10.03.2009 bis 11.04.2009

In München kreuzen sich die Schmuck–Wege, vor allem im März, wenn alle „Schmuck-Welt“ in die bayerische Landeshauptstadt pilgert, um an einem singulären Ereignis teilzunehmen, das sich an verschiedenen Orten abspielt: auf der Internationalen Handwerksmesse, in den Galerien, in der Pinakothek der Moderne und so weiter. „Nothing in Common“ ist eine dieser Veranstaltungen und reiht sich ein in den internationalen Reigen von Ausstellungen und Begegnungen.

Vier Ex- bzw. Nochstudenten und -studentinnen der Künzli-Klasse an der Münchner Akademie der Bildenden Künste - Eun Mi Chun (geboren 1971, Korea), Jun Konishi (geboren 1974, Japan), Shari Pierce (geboren 1973, USA) und Nicola Scholz (geboren 1966, Deutschland) - zeigen gemeinsam ihre jüngsten Werke in den Kunstarkaden des Kulturreferates. Nichts ist ihnen gemeinsam - wie sie selbst im Titel betonen - und doch verbindet sie einiges. Mit großer Selbstverständlichkeit und künstlerischer Balance nehmen diese Autorinnen und Autoren am ästhetischen Diskurs der Kunst teil. Jun Konishis „Tableaus" repräsentieren Ensemble von optionalen Schmuck-Elementen, Eun Mi Chun verwandelt schmuckfremdes Material zu delikaten, poetischen Metaphern, auch Nicola Scholz sucht den Dialog mit dem Körper in provokanten Absagen an den traditionellen Schmuckwunsch geschmeidiger Applikationen und Shari Pierce schließt sich mit ihren gewagten Pappkarton-Creationen im übertragenen Sinne der ‚Cardboard- Comunity' an, welche dem Karton als universalem Medium künstlerische Qualitäten verleiht. Die vier Schmuckkünstler demonstrieren überzeugend, dass in mehreren Generationen Schmucklehre an der Akademie der Bildenden Künste in München das Experiment gelungen ist: Schmuck und Kunst in eine natürliche Beziehung zu setzen, Schmuck und Kunst zu verschmelzen.




Kunstarkaden

Sparkassenstraße 3
München






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